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Aktuelles

Obstbaumschnittkurs in Wittighausen am 12.02.2022

Die Beratungsstelle für Obst, Garten und Landschaft des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis bietet für Interessierte Bürgerinnen und Bürger Schnittkurse für Obstbäume und Ziersträucher im Main-Tauber-Kreis an.

 

Termin: Samstag, den 12.02.2022, Beginn um 09:00 Uhr

Ort:  Streuobstwiese zwischen Unterwittighausen und Poppenhausen, auf halber Strecke, direkt neben der Kreisstraße

 

Die Schnittkurse beginnen mit einem theoretischen Teil. Hier werden den Teilnehmern die wichtigsten Grundkenntnisse des Obstbaumschnittes vermittelt, so dass alle Teilnehmer auf dem gleichen Wissensstand sind.

Im Praktischen Teil werden mit den Teilnehmern und Schnittkursleiter gemeinsam ca.3 Obstbäume geschnitten. Hier wird auch diskutiert und begründet was sehr wichtig ist.

Das erlernte Wissen wird dann in Kleingruppen an verschiedenen Obstbäumen von den Teilnehmern umgesetzt. Mit ständiger Begleitung durch den Schnittkursleiter Harald Lurz.

Hierbei werden modernste Schnittwerkzeuge wie z. B.  Akku Hochentaster und Schneidegiraffe eingesetzt, um den Schnittkursteilnehmern auch ein wirtschaftliches und rationelles Arbeiten zu vermitteln.

Die Schnittkurse finden ab einer Teilnehmerzahl von ca. 15 Personen statt. Hierzu ist auch eine Anmeldung erforderlich, damit eine ordentliche Planung stattfinden kann.

 

Zu allen angegebenen Schnittkursen sind von den Teilnehmern Scheren und Sägen soweit vorhanden, und ein Schutzhelm mitzubringen.

 

Für eine Verpflegung (Brotzeit, Getränke) hat jeder selbst zu sorgen.  

 

Anmeldungen nehmen der Kursleiter, Herr Harald Lurz unter  

Tel.: 0 93 41/82 57 22, E-Mail: Harald.Lurz@Main-Tauber-Kreis.de entgegen oder auch Jürgen Hönninger (09347-929088, juergen.hoenninger@t-online.de) oder Klaus Moll (klaus-moll@t-online.de).

 

Ried

Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger

Im Jahr 2018 haben wir am Naturdenkmal Ried einen Beobachtungsturm errichtet, um die Vogelwelt zu beobachten und zu dokumentieren. Die Besucher der Kanzel sind eingeladen, ihre ornithologischen Beobachtungen in ein Buch einzutragen, um so ein gutes Monitoring des Gebietes zu erreichen. Von diesem Angebot wird reichlich Gebrauch gemacht. Wir bedanken uns für 90 Einträge im Jahr 2019, 150 im Jahr 2020 und 100 im Jahr 2021. Bis Ende 2021 konnten somit insgesamt 130 verschiedene Vogelarten nachgewiesen werden.   

Biber

Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger
Foto: Wikipedia
Foto: Wikipedia

Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger
Foto: J. Hönninger

Im Winter sieht man besonders deutlich die Spuren des Bibers an wasserführenden Bächen und Gräben. Als reiner Vegetarier fehlen ihm im Winterhalbjahr die Pflanzen am und im Gewässer als Nahrung. Deshalb muss er sich an der Rinde von Bäumen laben, um über den Winter zu kommen. Hierzu fällt er auch Bäume, um an die Äste und zarten Zweige zu kommen. Da er keinen Winterschlaf hält, ist er täglich auf Nahrung angewiesen. Hierzu staut er die Gewässer bis mindestens 70 cm Wasserhöhe auf, um sich unter der Wasseroberfläche eine Speisekammer aus Ästen und Zweigen anzulegen, damit er auch bei Frost etwas zu beißen hat. Außerdem benötigt er die Äste zum Dammbau. Er fällt nur so viel, wie er zum Leben braucht und achtet hierbei darauf, dass er seinen eigenen Lebensraum nicht zerstört.